Dear friends of zeitraumexit,
At the moment, we face the biggest challenge since our formation in April 2000. 2007, we moved into the premises of the Kauffmannmühle in the Jungbusch district. There haven’t existed any alternative venues and there are none today. Funding which ensured our rent and a big part of our general expenses will be withdrawn in 2010. This endangers our existence, if the municipality of Mannheim will decide against supporting zeitraumexit. Up till now, we have been financed by 85% by donations, membership fees, and sponsoring.
Shouldn’t now be the time to grant zeitraumexit a financial basis on which we can develop?
Please let us know your opinion! About zeitraumexit, the independent art scene, the cultural policy of Mannheim. You may write a personal blog, upload pictures and even videos for example from Youtube.
Thank you for your contribution!
Gabriele Oßwald, Wolfgang Sautermeister, Tilo Schwarz
(art directors of zeitraumexit)
Das Zittern hat ein Ende!
Der Gemeinderat hat den Haushalt der Stadt Mannheim für 2010 und 2011 verabschiedet.
In diesem Haushalt ist ein zusätzlicher Förderbetrag von 475.000 € für die Freie Szene enthalten und einen Teil davon wird zeitraumexit erhalten, nämlich 95.000 €.
Damit sind wir für die nächsten zwei Jahre gerettet!
Wir haben noch eine weitere frohe Botschaft.
Inside zeitraumexit - Spenden aktuell
betragen am 3.3., 12:00 Uhr: 6.902 €
DANK AN ALLE!
Unter www.rettet.zeitraumexit.de sammeln wir Spenden zur Deckung unserer Miete. Alle sind aufgerufen und jeder Euro zählt!
Direkt zum Spendenportal: http://www.helpedia.de/organisationen/kunst
Die Rheinpfalz, 27.2.10: „Entweder ist Schluss oder es beginnt eine neue Dekade"
Interview: Beim Mannheimer Künstlerhaus zeitraumexit hofft man auf mehr städtischen Zuschuss - Die künstlerische Leiterin Gabriele Oßwald im Gespräch
Wegen fehlender Sponsoreneinnahmen ist die Existenz des Mannheimer Künstlerhauses zeitraumexit bedroht. Wenn der Gemeinderat bei den Etatberatungen nächste Woche nicht eine Verdopplung des städtischen Zuschusses beschließt, steht zeitraumexit nach genau zehn Jahren vor dem Aus. Über diese schwierige Situation sprach Nicole Heß mit der künstlerischen Leiterin Gabriele Oßwald.
Die Rheinpfalz, 24.2.2010: Podiumsdiskussion zu Kulturförderung in Mannheim
Vielfalt gefragt
Podiumsdiskussion zu Kulturförderung in Mannheim
Weil der Gemeinderat nächste Woche darüber zu entscheiden hat, ob die Arbeit der Kulturszene mit zusätzlichen 475.000 Euro pro Jahr gefördert wird, redet man in Mannheim im Moment viel über die freie Szene und die finanziellen Grundlagen ihrer Existenz. Bei einer Podiumsdiskussion im Nationaltheater lautete das Thema „Kultur braucht Vielfalt".
Mannheimer Morgen 22.2.10: Die Kultur braucht Vielfalt
Diskussion: Podium zur Freien Szene im Schauspielhaus
Die Kultur braucht auch Vielfalt
Von unserem Redaktionsmitglied Ralf-Carl Langhals
Dissens war kaum zu erwarten. Auf dem Freie-Szene-Podium im Schauspielhaus des Nationaltheaters waren die Gastgeber, Generalintendantin Regula Gerber und Schauspieldirektor Burkhard C. Kosminski, mit den Gästen einig: "Kultur braucht Vielfalt" hieß die Veranstaltung, moderiert von Teresa Henkel (SWR) und Rita Böhmer (Artmetropol.TV). Anstehende Entscheidungen im Gemeinderat hatten ein solches Gespräch für einen Bereich nötig gemacht, dem viele Entscheider leider weiterhin mit Desinteresse begegnen. So nimmt es nicht wunder, dass im halb vollen Schauspielhaus von den Fraktionen der FDP und CDU niemand saß, dem Künstlerschaft, Verbandsvertreter und Kulturamtsmitarbeiter die Bedeutung einer freien darstellenden wie bildenden Szene hätten näher bringen können.
Die Rheinpfalz am 20.2.2010: "Kultur ist chronisch unterfinanziert"
„Kultur ist chronisch unterfinanziert"
Trotz schwieriger Wirtschaftslage will die Stadt Mannheim die freie Kulturszene stärker fördern - Gemeinderat muss zustimmen
Von Nicole Hess
Wenn der Gemeinderat bei den Etatberatungen Anfang März zustimmt, unterstützt die Stadt Mannheim die freie Kulturszene künftig mit mehr Geld. Die Fördermittel sollen um 475.000 Euro auf fast drei Millionen erhöht werden. Vor allem für die bildende Kunst, die darstellende Kunst und die Förderung von Festivals sollen in Zukunft mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Es wäre ein bemerkenswertes Zeichen in finanziell schwierigen Zeiten, in denen auch in Mannheim Sparen angesagt ist.
KULTUR BRAUCHT VIELFALT - PODIUMSDISKUSSION IM NATIONALTHEATER MANNHEIM
SONNTAG 21. Februar 2010 - 11:00 Uhr
Nationaltheater Mannheim, Schauspielhaus
Freie Szene & Nationaltheater laden ein zur Diskussion
KULTUR BRAUCHT VIELFALT
Wie kann die Vielfalt der Kultur und die „Freie Szene“ gesichert und ausgebaut werden?
Was steckt hinter dem Begriff „Freie Szene“ und was hat sie mit dem
Nationaltheater und den etablierten Kultureinrichtungen zu tun?
Ist Kultur ein verzichtbares Sahnehäubchen oder elementarer Bestandteil einer Stadt die Zukunft haben will?
Mehr Geld für die Freie Szene - Der erste Schritt
Am 4. Februar tagte der Kultur-Ausschuss und beriet unter anderem über die Vorbereitung einer Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt sowie über das Rahmenkonzept zur Förderung der Freien Szene 2010 und 2011.
In seiner Mehrheit unterstützte der Ausschuss den Einsatz eines zusätzlichen Fonds von 475.000 € zur Unterstützung der Freien Szene und gab dies auch als Empfehlung an den Gemeinderat weiter, der vom 1. – 3. März über den Haushalt der Stadt Mannheim 2010/2011 beraten und beschließen wird.
In diesem Fonds sind 95 .000 € für zeitraumexit enthalten. Damit haben wir die absolute Schmerzgrenze erreicht. Unterhalb dieser Summe wäre eine weitere Arbeit nicht mehr möglich. Für dieses Jahr bedeutet das jetzt schon, dass wir kein "Wunder der Prärie" ausrichten können: in dieser kurzen Zeit bis September läßt sich das fehlende Geld nicht mehr akquirieren und zur Vorbereitung ist alles viel zu knapp geworden. Die langen Entscheidungswege bringen so etwas mit sich. Aber wir könnten weiter arbeiten, wir könnten ein gutes Programm machen und 2011 wieder mit den "Wundern" leuchten!
Wir hoffen sehr, dass sich auch der Gemeinderat dieser Entscheidung des Kultur-Ausschusses anschließen wird. Damit wäre ein erster Schritt gemacht, das eklatante Missverhältnis zu ändern zwischen der Förderung der großen städtischen Kulturbetriebe und der Freien Kunst resp. Szene.
Das wäre eine dringend notwendige Maßnahme,
4. Februar: Zum Kulturausschuss 16 Uhr und dann zu zeitraumexit um 20 Uhr
Am Donnerstag, den 4. Februar tagt um 16 Uhr der Kultur-Ausschuss im Stadthaus N1. Dieses Mal ist die Sitzung öffentlich.
Auf der Tagesordnung steht die Förderung der Freien Szene.
Dazu gibt es positives zu vermelden. Die Tatsache einer langjährigen dramatischen Unterfinanzierung der "Freien" hat die Stadtverwaltung nun endlich dazu bewogen, etwas mehr Geld für die Künstlerinnen und Künstler in die Hand zu nehmen. Auch zeitraumexit könnte mit erheblichen Einbußen überleben, wenn denn die politischen Vertreter sich ebenfalls zur "Freien Szene" bekennen.
Die Diskussion verspricht interessant zu werden!
zeitraumexit - aktuelles
Häufige Frage zur Spendenkampagne:
Was passiert mit dem Geld, wenn zeitraumexit schließen muss?
Grundsätzlich wird die gesamte gespendete Summe zur Bezahlung der der Miete verwendet. Desto mehr Geld mit den Spenden eingenommen wird, desto länger kann zeitraumexit weiter arbeiten.
Eine Schließung von zeitraumexit setzt voraus, dass wir Insolvenz anmelden. Dies können wir nur tun, wenn wir zahlungsunfähig werden, ergo .....
Außerdem: die Stadtverwaltung hat dem Gemeinderat einen Kultur-Haushalt vorgelegt, der eine Erhöhung der Gelder für die Freie Szene um 475.000 € beinhaltet (MaMo 28.1.2010). Ein Silberstreifen am Horizont.
















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