EX!T, "f.a.q.", 2004
Stefan Kaegi, "Staat. Ein Terrarium", 2002
Anticool, "Vicious circle exercise", WdP 2004
Stan's Cafe, "Of all the People ...", WdP 2005
Yvette Coetzee, WdP 2005
Hina Strüver, "Castle", WdP 2004
Itsaso Iribarren, "I like when you don't speak", 2006
Friederike & Uwe, "Wasserturm", WdP 2004
Ines Dunemann
Stan's Cafe, WdP 2005
She She Pop; "Für alle", WdP 2006
Pandora Pop, "So darling ...", 2006
Far A Day Cage, "Odysseus", WdP 2005
Yvette Coetzee, "Fantastische Möglichkeit", WdP 2005
Antonia Baehr, "Lachen", Wunder der Prärie 2008
Oßwald/Sautermeister, "Happiness", WdP 2006
Hina Strüver, "1:10", Wunder der Prärie, (WdP) 2007
Tatsumi Orimoto, WdP 2006

Offene Briefe

Es geht um zukunftsorientierte Kultur

Mannheim, 26.12.2009

Sehr geehrter Herr Grötsch,

seitdem es das "zeitraumexit" gibt, wird von uns regelmäßig das einzigartige Angebot verfolgt, das weit über die Grenzen der Stadt Mannheims hinaus große Anziehungskraft entwickelt hat.

Mit Schrecken haben wir zur Kenntnis genommen, dass die Stadt Mannheim, die sich als Kulturhauptstadt bewirbt, es riskiert, dass zukunftsorientierter Kultur die Existenz entzogen wird.

Vorbild und Inspiration

Mainz, 10.12.09

Sehr geehrter Herr Dr. Kurz, sehr geehrter Herr Grötsch,

mit Bestürzung haben wir von der schwierigen finanziellen Situation von zeitraumexit e.V. erfahren.
Für uns, als wahrscheinlich jüngster Spielort für Performance Kunst in der Bundesrepublik, war die Arbeit von zeitraumexit e.V. immer Vorbild und Inspiration.
Beispielhaft in der Förderung junger Künstler und in seiner internationalen Bedeutung beweist zeitraumexit e.V., dass Kunst jenseits von gefälliger Eventkultur nicht elitär sein muss, und dass es für aufstrebende Künstler noch andere Orte gibt, an denen sie sich entwickeln können, als Berlin oder London.

Gerhard Fontagnier an Dan Ettinger (GMD Nationaltheater)

Mannheim, 11.12.09

Sehr geehrter Herr Ettinger,
wie Sie vielleicht - auch der heutigen Tagespresse (Mannheimer Morgen) entnommen haben, organisiert sich derzeit die freie Szene Mannheims.
Es zeichnet sich ab, dass der zuständige Bürgermeister Herr Grötsch im Entwurf für einen städtischen Haushalt, der am 22. Dezember 2009 dem Gemeinderat vorgestellt werden soll, keinerlei Gelder für die Entwicklung der freien Kunst und Kultur vorgesehen hat.

Cinema Quadrat: künstlerisches Potential darf nicht verkümmern!

11.12.2009

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
mit Sorge haben wir erfahren, dass die Existenz des Künstlerhauses zeitraumexit gefährdet ist, nachdem ein Sponsor sich verabschiedet hat und die dort arbeitenden Künstler und Veranstalter die Miete für die Räume in der Hafenstraße 68 nicht allein aufbringen können.
In den neun Jahren seines Bestehens hat zeitraumexit unserer Meinung nach einen nicht zu überschätzenden Anteil zur Kultur- und Kunstszene Mannheims beigetragen.

Die Kunst verleiht uns Flügel

Amsterdam, 3.12.09

Sehr geehrter Herr Grötsch,
Sehr geehrter Herr Dr. Kurz,
Liebe Stadt Mannheim,

"Kunst und Kultur sind ebenso wichtig wie Essen und Trinken. Kultur stiftet Identität, sie gibt uns Wurzeln - die Kunst verleiht uns Flügel." (Dietmar Schönherr)

Heiner Goebbels: die Zukunft des Theaters braucht kreative Impulse

Gießen, 26.11.09

zeitraumexit hat sich in den letzten Jahren in der Region und darüber hinaus zu einer der wichtigsten Präsentationsplattformen für die freie, zeitgenössisch orientierte Kunst- und Theaterszene entwickelt. Mit zeitraumexit besetzt Mannheim einen der wenigen und für die Zukunft der Performancekunst so wichtigen experimentellen Plätze in Deutschland an der Schnittstelle zwischen den bildenden und darstellenden Künsten, die immer mehr zum Zentrum einer neuen künstlerischen Erfahrung wird.

Auch für das Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft ist zeitraumexit heute ein wichtiger Partner.

zeitraumexit muss erhalten werden

Mannheim, 25.11.09

Sehr geehrter Herr Grötsch,

seit Gründung von zeitraumexit verfolgen wir mit großem Interesse das von dieser Künstlergruppe angebotene Veranstaltungsprogramm, das "Wunder der Prärie" sicher als Höhepunkt hat, jedoch auch mit den kleineren Veranstaltungen - "Frisch eingetroffen" beispielsweise - stets hochrangige KünstlerInnen und innovative Kunstformen präsentiert. zeitraumexit präsentiert in Mannheim ein Programm und eine künstlerische Ausrichtung, die für den Rhein-Neckar-Raum und darüber hinaus einzigartig ist.

Einen Gegenpol zu inhaltsleeren Phrasen bilden

Stuttgart, 19.11.09

Support für zeitraumexit e.V.

Zukunft sichern für die Gegenwart!!
Gegen die geplanten Kürzungen der städtischen Zuschüsse

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz,

Gabriele Oßwald, Wolfgang Sautermeister und Tilo Schwarz leisten wertvolle Basisarbeit, denn sie unterstützen keine avancierte Kunst.
Was bedeutet dies?
Allerorten werden die wachsenden Abgründe der Kulturförderung konstatiert. Es scheint, nur mehr mehrheitsfähige, etablierte Kunst ist unterstützenswert. Die Kunstinstitutionen, die Avantgarde zeigen, werden nicht gefördert mit Miet - oder Projektzuschüssen. Sie dürfen höchstens zur Imageförderung herhalten.

Kultur ist Träger von Identität, Wert und Sinn

Viernheim, 18.11.09

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Grötsch,

Kultur ist Träger und Vermittler von Identität, Wert und Sinn. Deswegen braucht Kultur besondere politische Beachtung, nicht nur in der Kultur-, sondern auch in der Sozial- und Wirtschaftspolitik. Gerade in Krisenzeiten.

Nur dann werden bisher oft noch ungenutzte Potenziale kultureller und kreativer Arbeit stärker aktiviert und vielleicht Initialzündung für neue Ideen und Lösungsansätze. Die brauchen wir alle, gerade jetzt, sehr dringend.

Ein wichtiges Tool für freies Denken

Kanada, 16.11.09

 

Sehr geehrter Dr. Peter Kurz,
Sehr geehrter Michael Grötsch,

Erschrocken habe ich gelesen, dass zeitraumexit womöglich aus der Kulturlandschaft von Mannheim verschwinden könnte. Dies wäre eine höchst ungeschickte Entwicklung.

Je mehr ich international toure, desto klarer kristallisiert sich heraus, dass der aufwändige Apparat deutscher Stadt- und Staatstheater viel zu klumpig daherkommt, um den Veränderungen unserer Wahrnehmungsgewohnheiten gerecht zu werden. Nur kleine, flexible und aufgeschlossene Organismen

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