18. Juli 2010 - 23:45 von sirenomele
"imagine me to be there" -- das ist eine aufforderung, die das tabu eines jeden theater-textes bricht, in dem sich der autor normalerweise in pure lebendigkeit aufzulösen hat -- für diese auflösung erkauft er sich allerdings eine gewisse macht über die phantasie der anderen und ihre vorstellung vom menschen. -- dieses tabu, das eigentlich etwas absurdes, vielleicht sogar unmenschliches ist, zog sich durch die gesamte aufführungen in der (körperlichen) aufforderungsgeste, sich eine bühnensituation vorzustellen, die teilweise dem tatsächlichen raum entsprach, teilweise nicht.
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