Pandora Pop, "So darling ...", 2006
Hina Strüver, "Castle", WdP 2004
Ines Dunemann
Stefan Kaegi, "Staat. Ein Terrarium", 2002
Stan's Cafe, "Of all the People ...", WdP 2005
Tatsumi Orimoto, WdP 2006
Antonia Baehr, "Lachen", Wunder der Prärie 2008
EX!T, "f.a.q.", 2004
Oßwald/Sautermeister, "Happiness", WdP 2006
Stan's Cafe, WdP 2005
Far A Day Cage, "Odysseus", WdP 2005
Yvette Coetzee, WdP 2005
Anticool, "Vicious circle exercise", WdP 2004
Yvette Coetzee, "Fantastische Möglichkeit", WdP 2005
Hina Strüver, "1:10", Wunder der Prärie, (WdP) 2007
Friederike & Uwe, "Wasserturm", WdP 2004
Itsaso Iribarren, "I like when you don't speak", 2006
She She Pop; "Für alle", WdP 2006

Weblog von Sonja Brünzels

Bild von Sonja Brünzels

Megalomaner Markenwahn

Menschen neigen zur Selbstüberschätzung, sei es bei Termingeschäften, den Mengen an Alkohol, die sie vertragen oder auch ihrem Abschneiden bei Intelligenztests[1]. Diese Erkenntnis trifft nicht nur auf Menschen zu, sondern auch auf Menschengruppen wie Gemeinden, Gremien, Parteien, Cliquen und Lobbies.

Bahnhof Hintertupfingen
Bild von Sonja Brünzels

Bunte Fassaden, nichts dahinter

Lichtmeile in der Neckarstadt West. Eine Ärzte-Coverband lockt mich in die unverwüstliche Eckkneipe Woodstöckl. Beziehungsweise davor, denn die Halsverrenkerplätze an der Tür sind schon besetzt. Und da ich sowieso alles mitsingen könnte, beschließe ich, daß auch ein Ärzte-Kopfradio reicht und ich an einem anderen Tag wiederkomme, um mir hier ein gutes Hamburger Astra zu gönnen. Wesentlich kleiner und daher auch proppenvoll der "alte Milchladen“. Durch das große Fenster bequem von der Straße einzusehen. Mit Geigenklängen aus aller Welt wird hier musikalisch ein Kontrastprogramm zum Nachbarn geboten. Daneben gibt es Bilder von Mannheims Kalendermaler Barry Glasson zu sehen und der Mini-Milchladen im Schaufenster verweist schon mal auf das Kinderprogramm am Sonntag, wo solche Läden gebastelt werden sollen.

Multikulturelles Flair an allen Ecken [Quartiermanagement Neckarstadt]
Bild von Sonja Brünzels

sich offen entfalten

Mittwochs im Wild West in der Neckarstadt-West. Hier gibt es vegetarische / vegane VoKü (Volksküche) zum Selbstkostenpreis. Das ist lecker, billig und handgemacht. Denn auch dieser Ort – Sie ahnen es – ist einer, der keinerlei wirtschaftliche Ziele verfolgt (und ebenso wie zeitraumexit als Verein organisiert ist). Laut Selbstdarstellung betreiben die Macher ihr Wild West, weil sie  „wirklich Lust darauf haben. Selbstausbeutung? Ja, aber mit Stil und einem Grinsen im Gesicht.“ Es fragt sich, wie lange sie noch lächeln können.

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anfeuern, nicht abwatschen

Freitagabend, Jugendkulturzentrum Forum an der Schafweide, fresh-Pop mit Prothead, Beefpeter und Garden of Eden. Ein ähnliches Bild, wie im zeitraumexit: Der Veranstalter sitzt selbst an der Kasse. Sechs Euro kostet der Eintritt, zwei Euro pro Band. Ein fairer Preis, das finden auch die Jugendlichen, die hierher kommen, obwohl einigen anzusehen ist, dass das für sie ein größeres Stück vom Taschengeld ausmacht. Auf der anderen Seite werden die Einnahmen aus Eintritt und Getränken an diesem Abend die Ausgaben für die Miete der Anlage und anderes bei weitem nicht decken.

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den Nachwuchs ernst nehmen

Donnerstagabend bei zeitraumexit. Die Ausstellung „kommen gehen. gehen kommen. gehen“ wird eröffnet. Die Feier ist gut besucht und viele junge Leute sind zu sehen. Das konnte ich schon bei früheren Besuchen feststellen: zeitraumexit ist ein Ort, der junge Menschen anzieht, fernab von dem üblichen Programm, das Kneipen, Bars und Eventveranstalter bieten, treffen sich hier die Kunstinteressierten aus Universität und Fachhochschule. 

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