Stefan Kaegi,
Oßwald/Sautermeister,
EX!T,
Stan's Cafe, WdP 2005
She She Pop;
Tatsumi Orimoto, WdP 2006
Yvette Coetzee, WdP 2005
Yvette Coetzee,
Stan's Cafe,
Hina Strüver,
Ines Dunemann,
Hina Strüver,
Anticool,
Far A Day Cage,
Antonia Baehr,
Friederike & Uwe,
Itsaso Iribarren,
Pandora Pop,

Informations

zeitraumexit - aktuelles: Untermieter gesucht

 

Trotz der großen Unterstützung von vielen Seiten sind wir auf weitere Finanzierungsquellen angewiesen.

Wir suchen ein/e Untermieter/in für einen unserer Räume!

Wo: im Obergeschoss des Gebäudes

Was: ein großer heller Raum mit ca. 45 m2, Holzboden

Für: 400 € warm / Monat (inkl. Heizung, Strom, WLAN)

Wer: er/sie sollte bereit sein, sich in die Bürogemeinschaft einzufügen, allein schon wegen der gemeinschaftlich benutzen Räume: Teeküche, WC.

Interessent/innen melden sich bitte unter:

office [at] zeitraumexit [dot] de.

Ein Scherbenhaufen in der Kulturpolitik

Am 24. März tagte der Kultur-Ausschuss der Stadt Mannheim. Einige Diskussionsbeiträge und Entscheidungen dieses Gremiums sind bestens dazu geeignet, die zarten Pflänzchen einer breiteren und den aktuellen Notwendigkeiten angepaßten Förderung der Freien Szene nieder zu trampeln.

Auf Antrag der SPD wurde die Debatte um die neuen Förder-Richtlinien vom Kultur-Ausschuss mehrheitlich abgesetzt und - so ist zumindest unsere Information - deshalb können die Richtlinien jetzt auch nicht im Gemeinderat Ende März verabschiedet werden.

Pressemitteilung der Stadt Mannheim vom 24.3.2010

Wir konnten von dieser Pressemitteilung leider nichts im Mannheimer Morgen lesen. Es ist sicher von Interesse, diese zu lesen:

Stadt Mannheim begrüßt finanzielle Unterstützung von zeitraumexit durch die Hector-Stiftung
Mannheim. „Freie Kulturszene“ bedeutet nicht nur, die eigenen künstlerischen Projekte selbstständig zu entwickeln und unabhängig Künstlerinnen und Künstler einladen zu können, sondern in aller Regel auch, sich um die Finanzierung seiner Projekte selbst zu kümmern.

Inside zeitraumexit - Spenden aktuell

RETTET ZEITRAUMEXIT

Noch immer mangelt es an Geld, denn die Förderbeträge decken unsere fixen Kosten nach wie vor nicht ab. Und noch immer gehen Spenden ein.

Das ist einfach wunderbar!

Die eingegangenen Spenden betragen am 11.5.: 12.162

DANK AN ALLE!

Unter www.rettet.zeitraumexit.de sammeln wir Spenden zur Deckung unserer Mietkosten. Alle sind aufgerufen und jeder Euro zählt!

Direkt zum Spendenportal: http://www.helpedia.de/organisationen/kunst

Das Zittern hat ein Ende!

Der Gemeinderat hat den Haushalt der Stadt Mannheim für 2010 und 2011 verabschiedet.

In diesem Haushalt ist ein zusätzlicher Förderbetrag von 475.000 € für die Freie Szene enthalten und einen Teil davon wird zeitraumexit erhalten, nämlich 95.000 €.

Damit sind wir für die nächsten zwei Jahre gerettet!

Wir haben noch eine weitere frohe Botschaft.

KULTUR BRAUCHT VIELFALT - PODIUMSDISKUSSION IM NATIONALTHEATER MANNHEIM

SONNTAG 21. Februar 2010 - 11:00 Uhr

Nationaltheater Mannheim, Schauspielhaus

Freie Szene & Nationaltheater laden ein zur Diskussion
KULTUR BRAUCHT VIELFALT

Wie kann die Vielfalt der Kultur und die „Freie Szene“ gesichert und ausgebaut werden?

Was steckt hinter dem Begriff „Freie Szene“ und was hat sie mit dem
Nationaltheater und den etablierten Kultureinrichtungen zu tun?

Ist Kultur ein verzichtbares Sahnehäubchen oder elementarer Bestandteil einer Stadt die Zukunft haben will?

4. Februar: Zum Kulturausschuss 16 Uhr und dann zu zeitraumexit um 20 Uhr

Am Donnerstag, den 4. Februar tagt um 16 Uhr der Kultur-Ausschuss im Stadthaus N1. Dieses Mal ist die Sitzung öffentlich.

Auf der Tagesordnung steht die Förderung der Freien Szene.

Dazu gibt es positives zu vermelden. Die Tatsache einer langjährigen dramatischen Unterfinanzierung der "Freien" hat die Stadtverwaltung nun endlich dazu bewogen, etwas mehr Geld für die Künstlerinnen und Künstler in die Hand zu nehmen. Auch zeitraumexit könnte mit erheblichen Einbußen überleben, wenn denn die politischen Vertreter sich ebenfalls zur "Freien Szene" bekennen.

Die Diskussion verspricht interessant zu werden!

zeitraumexit - aktuelles

Häufige Frage zur Spendenkampagne:

Was passiert mit dem Geld, wenn zeitraumexit schließen muss?

Grundsätzlich wird die gesamte gespendete Summe zur Bezahlung der der Miete verwendet. Desto mehr Geld mit den Spenden eingenommen wird, desto länger kann zeitraumexit weiter arbeiten.

Eine Schließung von zeitraumexit setzt voraus, dass wir Insolvenz anmelden. Dies können wir nur tun, wenn wir zahlungsunfähig werden, ergo .....

Außerdem: die Stadtverwaltung hat dem Gemeinderat einen Kultur-Haushalt vorgelegt, der eine Erhöhung der Gelder für die Freie Szene um 475.000 € beinhaltet (MaMo 28.1.2010). Ein Silberstreifen am Horizont.

Inside zeitraumexit - Spendenkampagne

RETTET ZEITRAUMEXITNoch immer ist unklar, wie zeitraumexit über den April 2010 hinaus weiter existieren kann. Die politische Entscheidung des Kulturausschusses und die des Gemeinderats stehen noch aus und die Verhandlungen über eine Reduktion der Miete haben noch kein positives Ergebnis gezeitigt.

Die Summen, um die es mittlerweile in den Gesprächen mit der Stadt geht, sind von uns auf das allernötigste reduziert worden. Wir tragen damit der Finanzlage der Stadt Mannheim Rechnung ungeachtet dessen, dass unsere eigene Finanzlage tatsächlich desaströs ist.

Beat Wyss über Kunst und Geld - Ökonomie und Kultur

Am 19. November 2009 demonstrierten mehrere Tausend in Stuttgart gegen die Einsparungen im Kulturhaushalt der Stadt Stuttgart.

Wir zitieren aus der Rede von Beat Wyss von der HfG Karlsruhe, um mit seinen Gedanken die Diskussion in Mannheim weiter zu befördern.

"Es ist mir bewusst, dass wir der Ära Späth keinen Gefallen tun, wenn wir sie unnötig idealisieren; denn eines ist schon klar: Zur selben Zeit, als Wirtschaft und Politik die Kunst entdeckten, kamen sie auf den Geschmack, mit Kultur Standortkommerz zu betreiben. Wo diese Verwertungsmentalität überhand nimmt, kommt es zur Abwanderung von Künstlern und Kunstrichtungen, die im Sinne des Stadtmarketings nicht direkt verwertungsfähig sind. In Stuttgart lässt sich dieser Krebsgang zynischer Kulturverwertung seit den 90er Jahren beobachten, als die wirtschaftsgläubige Stadt, so lange verwöhnt von ihrem kreativen Potenzial, viele Galeristen und Künstler, aber auch die Musikszene von Jazz zu Hip Hop, ins Rheinland und nach Berlin abziehen ließ.

In Kreisen von Politik und Wirtschaft herrschen folgende Irrlehren:

1. Kultur sei dazu da, als "weicher Standortfaktor" Produktion und Marketing zu begünstigen;

2. Kunst diene als Stimmungsluxus für die Vertreter der Chefetagen;

3. Die Künstler hingen am Tropf der Wirtschaft und hätten sich als Almosenempfänger dankbar nach der Decke zu strecken.

Diese naive Vorstellung vom Stellenwert der Kunst mag durchaus entlastend wirken, nährt sie doch die Illusion, dem Kulturbetrieb gegenüber herrsche Freiwilligkeit. Die Zuwendung und das Interesse für Kunst bestimmen sich nach der Tagesform ihrer Förderer. Diesem puritanischen Unsinn, so alt wie das Kunstsystem selber, gilt es immer wieder, mit hartnäckiger Geduld, entgegenzuhalten: Kunst ist der Schrittmacher des wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und sozialen Fortschritts.

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