EX!T, "f.a.q.", 2004
Anticool, "Vicious circle exercise", WdP 2004
Friederike & Uwe, "Wasserturm", WdP 2004
Far A Day Cage, "Odysseus", WdP 2005
Pandora Pop, "So darling ...", 2006
Hina Strüver, "1:10", Wunder der Prärie, (WdP) 2007
Yvette Coetzee, WdP 2005
Antonia Baehr, "Lachen", Wunder der Prärie 2008
Stan's Cafe, WdP 2005
Oßwald/Sautermeister, "Happiness", WdP 2006
Itsaso Iribarren, "I like when you don't speak", 2006
Yvette Coetzee, "Fantastische Möglichkeit", WdP 2005
She She Pop; "Für alle", WdP 2006
Ines Dunemann
Hina Strüver, "Castle", WdP 2004
Tatsumi Orimoto, WdP 2006
Stan's Cafe, "Of all the People ...", WdP 2005
Stefan Kaegi, "Staat. Ein Terrarium", 2002

Schont die Kultur!

Nora's picture

Heute war im Mannheimer Morgen zu lesen:

"Mit den Worten "Schonen wir die Kultur" hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann an die Lander und Kommunen appelliert, bei den anstehenden Sparmaßnahmen den Kulturbereich weitestgehend auszunehmen und damit dem Beispiel des Bundes zu folgen. "Die geringen Einsparsummen, die überhaupt möglich wären, stehen in keinem Verhältnis zu dem kulturellen Flurschaden, den man anrichten würde" sagte Neumann ... "Mit Sparmaßnahmen in diesem Bereich saniert man keine Haushalte". (dpa, 11.11.09)

Schön wär's, wenn sich das die politischen Gremien der Stadt Mannheim zu Herzen nehmen würden. In diesem Jahr ist ja in Mannheim einiges Vielversprechendes in Gang gesetzt worden wie zum Beispiel das Festival der Freien Theater "Schwindelfrei" und auch jetzt die Ausstellung "artscoutone". Wenn solche Dinge wieder aufgegeben werden, wenn dann auch noch zeitraumexit nicht nachhaltiger unterstützt werden kann, weil man "sparen" muss, dann ist das schon eine sehr bedenkliche kulturpolitische Ausrichtung. Es scheint ja auf der anderen Seite kein Problem zu sein, schnell mal 135.000 € zusätzliche Gehaltskosten dem rem zuzugestehen, damit Herr Wieczorek nicht nach Köln abwandert.

Mein Appell an Mannheim: Steht zu Kunst und Kultur, der ungebundenen, freien, nicht nur zu den großen Dampfern.