Dear friends of zeitraumexit,
At the moment, we face the biggest challenge since our formation in April 2000. 2007, we moved into the premises of the Kauffmannmühle in the Jungbusch district. There haven’t existed any alternative venues and there are none today. Funding which ensured our rent and a big part of our general expenses will be withdrawn in 2010. This endangers our existence, if the municipality of Mannheim will decide against supporting zeitraumexit. Up till now, we have been financed by 85% by donations, membership fees, and sponsoring.
Shouldn’t now be the time to grant zeitraumexit a financial basis on which we can develop?
Please let us know your opinion! About zeitraumexit, the independent art scene, the cultural policy of Mannheim. You may write a personal blog, upload pictures and even videos for example from Youtube.
Thank you for your contribution!
Gabriele Oßwald, Wolfgang Sautermeister, Tilo Schwarz
(art directors of zeitraumexit)
Neumann-Appell: "Schonen wir die Kultur!"
dpa/artmagazin 10.11.09
Mit den Worten “Schonen wir die Kultur!” hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) an die Länder und Kommunen appelliert, bei den anstehenden Sparmaßnahmen den Kulturbereich weitgehend auszunehmen und damit dem Beispiel des Bundes zu folgen.
“Die geringen Einsparsummen, die überhaupt möglich wären, stehen in keinem Verhältnis zu dem kulturellen Flurschaden, den man anrichten würde”, sagte Neumann
Rheinpfalz 19.10.09: „Wunder der Prärie" hat Wunder nötig
Das Kunst- und Performance-Zentrum Zeitraumexit im Mannheimer Jungbusch steht vor dem finanziellen Ruin
Von Hans-Ulrich Fechler
Zeitraumexit, vor allem bekannt durch sein Festival „Wunder der Prärie", hat jetzt selbst ein Wunder nötig. Programm und Ablauf des nächsten Festivals im Herbst sind zwar schon geplant, wie auch bereits das gesamte Jahresprogramm steht. Doch alles unter Vorbehalt. Denn finanziell steht Zeitraumexit das Wasser bis zum Hals.
Warum wandern Künstler aus Mannheim ab
Mannheim, 30.10.09
Sehr geehrter Oberbürgermeister Kurz und sehr geehrter Bürgermeister Grötsch,
vielen Dank für Ihre Antwort.
Die von Ihnen genannten Zahlen sind mir bekannt und dass jede Kommune unter den Folgen der so genannten Finanzkrise zu leiden hat ist mir ebenfalls bekannt!
Ich kann nur an Sie appellieren, nicht auf dieser Argumentationslinie zu verharren – es gibt doch in Mannheim schon sehr lange, lange vor der Finanzkrise, eine völlig minder bemittelte Förderung der, wie Sie es nennen „freien Szene“. Unter anderem dadurch konnte sich nie eine wirklich vielfältige freie Szene entwickeln! zeitraumexit ist hier nur eine der sehr wenigen Positivbeispiele.
Solidaritätserklärung mit zeitraumexit
Mannheim, 30.10.09
An die Verantwortlichen der Mannheimer Kulturpolitik
Mit großer Sorge haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass zeitraumexit vor erheblichen finanziellen Problemen steht, die das baldige Aus für diese für die Freie Theaterszene Mannheims wichtige Institution bedeuten könnten. Wir erklären uns solidarisch mit unseren Kolleginnen und Kollegen und fordern Politik und Verwaltung auf, rasch und unbürokratisch zu handeln, um die Vielfalt der Mannheimer Kulturlandschaft zu erhalten.
Die Stadt Mannheim braucht Mut
Speyer, 29.10.09
Sehr geehrter Herr Dr. Kurz,
ich habe mir die Stadtgeschichte von Mannheim einmal angeschaut und war überrascht, was im Laufe der Jahrhunderte hier stattfinden konnte. Es liest sich so leicht heute, aber sicherlich gab es bis zur Umsetzung viele Fragen und Unsicherheiten.
Und dann, ja dann wurde es tatsächlich mutig umgesetzt. Zum Beispiel:
Kurfürst Karl Theodor stiftet die kurpfälzische Akademie der Wissenschaften und 1775 die Deutsche Gesellschaft.
Der Geiger und Komponist Johann Wenzel Anton Stamitz wird im Kurpfälzischen Hofkalender als „Director der Instrumental-Music“ geführt; er steht bereits seit 1741 in Diensten Karl Theodors. Mannheim ist zu dieser Zeit ein Musikzentrum von europäischem Rang. Die „Mannheimer Schule“ erlangt ihren überregionalen Ruf durch die atemberaubende Perfektion, mit der die Kurpfälzische Hofkapelle musiziert.
Friedrich Schillers Jugendwerk „Die Räuber“ wird in Anwesenheit des Dichters uraufgeführt. Nach seiner Flucht aus Stuttgart verpflichtet Freiherr von Dalberg Schiller 1783-85 als Theaterdichter.
Denn Mut gehörte auch dazu.
JOINT ADVENTURES: Appell zum Erhalt von zeitraumexit
München, 30. Oktober 2009
Eben habe ich erfahren, dass dem Veranstalter zeitraumexit in Mannheim nach zehn Jahren erfolgreicher Arbeit das Aus droht.
Auch wenn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Kunst oft als Erste unter den Auswirkungen zu leiden hat, da Sponsoren Gelder abziehen, Länder und Kommunen Förderungen streichen, gilt es umso mehr, gerade das in diesem Fall zu verhindern.
zeitraumexit hat als Veranstalter in der Mannheimer Region wichtige Aufbauarbeit geleistet, indem die Leiter der Institution richtungsweisende und innovative Künstler nach Mannheim eingeladen haben,
Zeitraumexit und „Wunder der Prärie“ erhalten!
Heidelberg, 26.10.09
Die Projektgruppe Festivalregion Rhein-Neckar hat mit Besorgnis erfahren, dass die Existenz von zeitraumexit gefährdet ist, weil die private Förderung für Miet- und Allgemeinkosten ab 2010 wegbricht. Eine alternative private Finanzierung scheint nicht realistisch, da Sponsoren üblicherweise keine Infrastruktur oder Mietkosten fördern. Sollte zeitraumexit im nächsten Jahr das „Licht ausmachen müssen“, wird es kein Festival „Wunder der Prärie“ mehr geben.
Damit verlöre die Region einen unentbehrlichen kulturellen Partner, der für die Vielfalt der Festivalregion steht. „Wunder der Prärie’“ ist mit seinen außerordentlich innovativen Cross-over-Projekten ein wichtiger und unverzichtbarer Teil
Mannheimer Morgen 14.10.09 Kommentar
Ralf-Carl Langhals rät zur Unterstützung von zeitraumexit
Vieles wurde unternommen, um den Mannheimer Jungbusch aufzuwerten: Popakademie, Musikpark, Promenade und Quartierplatz sind Meilensteine aufwendiger und zukunftsgerichteter Stadtteilentwicklung. Auch die Kauffmannmühle wird immer wieder als idealer Ort für das im Hafenviertel favorisierte jungdynamische Klima genannt, doch Inhaber und Stadt können sich seit Jahren nicht einigen. Gerade hier hat sich Zeitraumexit, wenn auch bei hohen Mieten, einen Platz erkämpft, an dem großstädtisches Flair greifbar geworden ist, der gut angenommen wird und das Viertel bereichert.
Mannheimer Morgen 14.10.09
Einsamer Rufer auf weiter Flur
Kulturpolitik: Das Kunst- und Performance-Zentrum zeitraumexit steht nach zehn erfolgreichen Jahren vor dem Aus
Von unserem Redaktionsmitglied Ralf-Carl Langhals
Was machen die denn eigentlich? Diese Frage hört man im Bezug auf das Kunst- und Performance-Zentrum Zeitraumexit in der Mannheimer Hafenstraße immer wieder. Dabei ist das, was Gabriele Oßwald, Wolfgang Sautermeister und Tilo Schwarz (und bis vor kurzem auch Elke Schmid) in Teilen der alten Kauffmannmühle leisten, nicht nur massive Knochenarbeit an der urbanen Basis, sondern auch bundesweit hoch geschätzt. Unter dem Überbegriff Performance-Kunst arbeiten die drei bildenden Künstler experimentell und durchdringen dabei mehrere Genres wie Schauspiel, Tanz, Lesungen, Video und vieles mehr. Als Labor für neue Kunstformen haben sie sich dabei in Künstler- und Kritikerkreisen längst einen guten Namen gemacht.
Sperrige Qualität braucht Zeit
Jetzt, just im zehnten Jahr, wo allmählich Früchte geerntet werden können, Anerkennung von Stadt und Publikum folgt, steht das Trio vor dem Aus.
Gob Squad: Wir appellieren: Bitte erhalten Sie zeitraumexit e.V.
Berlin, 27.10.09
Sehr geehrter Dr. Peter Kurz, sehr geehrter Michael Grötsch,
mit Bestürzung haben wir von der auslaufenden Förderung in 2010 für
zeitraumexit e.V. gehört und möchten auf das heftigste dagegen protestieren!















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