Hina Strüver, "Castle", WdP 2004
Antonia Baehr, "Lachen", Wunder der Prärie 2008
Ines Dunemann
She She Pop; "Für alle", WdP 2006
Stefan Kaegi, "Staat. Ein Terrarium", 2002
Tatsumi Orimoto, WdP 2006
Friederike & Uwe, "Wasserturm", WdP 2004
Stan's Cafe, WdP 2005
EX!T, "f.a.q.", 2004
Oßwald/Sautermeister, "Happiness", WdP 2006
Anticool, "Vicious circle exercise", WdP 2004
Pandora Pop, "So darling ...", 2006
Hina Strüver, "1:10", Wunder der Prärie, (WdP) 2007
Yvette Coetzee, WdP 2005
Itsaso Iribarren, "I like when you don't speak", 2006
Yvette Coetzee, "Fantastische Möglichkeit", WdP 2005
Far A Day Cage, "Odysseus", WdP 2005
Stan's Cafe, "Of all the People ...", WdP 2005

Erlebnisse aus dem Kultur-Ausschuß

Bild von Nora

Am 4. Februar haben ich die Sitzung des Kultur-Ausschusses besucht, denn ich wollte gerne aus erster Hand erfahren, wie über das Thema Kulturhauptstadt und über die Freie Szene beraten wird.

Es war meine erste Sitzung und ich war - gelinde gesagt - entsetzt, wie über manche Dinge gesprochen wird.

Ich konzentriere mich jetzt mal auf das Thema "Freie Szene" und dort insbesondere auf "zeitraumexit". Die Informationen über deren Arbeit habe ich aufmerksam verfolgt und ich habe dieses Haus schon so oft besucht, dass ich mir, glaube ich, ein Urteil erlauben kann.

Wie kommen Vertreter der Stadt dazu, Herr Grötsch, zu sagen, dass es zeitraumexit versäumt hat, sich um institutionelle Förderung zu bemühen. Wie kann man das dieser Gruppe anlasten, wenn sie von der Stadt all die Jahre derartig "kleinteilig" gefördert werden.

Wie kommen Politiker dazu, ihnen und auch anderen Künstlern zu unterstellen, sie können nicht mit Geld umgehen. Ich habe erlebt, wie viel diese Gruppe mit so wenig Geld auf die Beine gestellt hat und da sollten sich mal andere eher eine Scheibe abschneiden. Und - ich bin überzeugt, dass viele Künstler Meister darin sind, mit wenig Geld, viel zu leisten. Also bitte, etwas weniger Vorurteile!

Ich fand diese Art der Bemerkungen ausgesprochen irreführend. Keinerlei Würdigung der Arbeit, die zeitraumexit all die Jahre für Mannheim geleistet hat. Aber das bekommt man natürlich auch nicht mit, wenn man nie hingeht.

Das, meine Herren, war schlechter Stil und es läßt nur hoffen, dass sich auch Verteidiger der Freien Szene geäußert haben.

Ich wünsche mir jedenfalls, dass der Gemeinderat zur Freien Szene steht, die jahrelange katastrophale Unterfinanzierung endlich als Anlass nimmt, dort etwas mehr Geld geben. Ein erster wichtiger Schritt.