Stan's Cafe, WdP 2005
Stan's Cafe, "Of all the People ...", WdP 2005
Oßwald/Sautermeister, "Happiness", WdP 2006
Yvette Coetzee, "Fantastische Möglichkeit", WdP 2005
Ines Dunemann
Antonia Baehr, "Lachen", Wunder der Prärie 2008
Far A Day Cage, "Odysseus", WdP 2005
She She Pop; "Für alle", WdP 2006
Hina Strüver, "1:10", Wunder der Prärie, (WdP) 2007
Tatsumi Orimoto, WdP 2006
Friederike & Uwe, "Wasserturm", WdP 2004
EX!T, "f.a.q.", 2004
Pandora Pop, "So darling ...", 2006
Hina Strüver, "Castle", WdP 2004
Anticool, "Vicious circle exercise", WdP 2004
Yvette Coetzee, WdP 2005
Itsaso Iribarren, "I like when you don't speak", 2006
Stefan Kaegi, "Staat. Ein Terrarium", 2002

Zeitraumexit und „Wunder der Prärie“ erhalten!

Heidelberg, 26.10.09

Die Projektgruppe Festivalregion Rhein-Neckar hat mit Besorgnis erfahren, dass die Existenz von zeitraumexit gefährdet ist, weil die private Förderung für Miet- und Allgemeinkosten ab 2010 wegbricht. Eine alternative private Finanzierung scheint nicht realistisch, da Sponsoren üblicherweise keine Infrastruktur oder Mietkosten fördern. Sollte zeitraumexit im nächsten Jahr das „Licht ausmachen müssen“, wird es kein Festival „Wunder der Prärie“ mehr geben.

Damit verlöre die Region einen unentbehrlichen kulturellen Partner, der für die Vielfalt der Festivalregion steht. „Wunder der Prärie’“ ist mit seinen außerordentlich innovativen Cross-over-Projekten ein wichtiger und unverzichtbarer Teil

der Top-Festivals der Metropolregion Rhein-Neckar sowie der Kulturvision 2015. Innerhalb der Festivalgruppe besitzt „Wunder der Prärie“ ein klares Alleinstellungsmerkmal und steht für die kulturelle Entwicklung der Zukunft, ist gewissermaßen ein think-tank und Zukunfts-Schaufenster der deutschlandweiten Theaterszene.

Es gibt hier bei uns kein ähnliches Festival – Vergleichbares lässt sich erst wieder in Düsseldorf, Hamburg oder Berlin finden. Der künstlerische Input durch zeitraumexit und „Wunder der Prärie“ hinsichtlich Ästhetik und Innovation für die Theater der Region ist groß. So ist es nicht verwunderlich, dass Künstler, die einem heute in diesen Theatern oder auf den großen internationalen Festivals begegnen, vorher bereits bei zeitraumexit zu sehen waren: allen voran beispielsweise Stefan Kaegi (Rimini Protokoll), Anna Huber, Volker Gerling, Lajos Talamonti und Martin Clausen (Urban Lies, Two fish).

zeitraumexit und „Wunder der Prärie“ leisten also einen extrem wertvollen Beitrag zur Profilierung und zur Zukunftsfähigkeit der Festivalregion und der Metropolregion Rhein-Neckar.

Als Sprecher der Festivalgruppe und als Intendantenkollege bitte ich die Verantwortlichen daher eindringlich, in ihren Bemühungen nicht nachzulassen, dass zeitraumexit und damit auch „Wunder der Prärie“ der Region erhalten bleiben.“.

Ich möchte mich bereits jetzt herzlich für Ihren Einsatz bedanken!

Peter Spuhler
Intendant / Sprecher der Festivalgruppe der Metropolregion